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Die Uhr tickt - Sparer werden enteignet

Enteignung der deutschen Sparer ... Wie die Deutschen IHR Geld kaputtsparen.Sparschwein kaputt

Sparen war einst eine Tugend. Heute schauen Sparer meist dumm aus der Wäsche: Wegen der Mini-Zinsen und der Inflation verliert das Geld jeden Monat an Wert. Hier wird erklärt, warum die Deutschen umschichten müssen. Die Uhr tickt: Am Donnerstag den 05.06.2014 ,wird die Europäische Zentralbank (EZB) nach Meinung fast aller Beobachter einen noch nie dagewesenen Schritt gehen. Sie wird den Leitzins von derzeit 0,25 Prozentauf bis zu 0,1 Prozent senken....

 Was abstrakt klingt, hat Auswirkungen auf viele Millionen Sparer in der gesamten Eurozone. Der Leitzins beeinflusst unzählige Finanzprodukte. Je niedriger er ist, desto weniger Zinsen bekommen Sparer in der Regel für ihre Einlagen.

Und damit nicht genug: Wahrscheinlich wird die EZB sogar noch weiter gehen und eine Strafzins für Banken einführen, die Geld bei der Notenbank parken, statt es an Unternehmen zu verleihen.

Ökonomen befürchten, dass  Banken den Strafzins auf ihre Kunden abwälzen. Diese abschreckende Erfahrung wurde in Dänemark gemacht. Statt mehr Kredite zu vergeben und die Finanzierungskosten für Unternehmen zu senken, gaben dänische Banken die zusätzlichen Kosten der Strafgebühr zum Teil an Kreditkunden weiter. Ein Horrorszenario für die ohnehin schon gebeutelten Sparer.

Die deutschen Sparer werden auf dem Umweg der EZB gezwungen, die Staatsschulden zu bezahlen.

Schlimmer noch: Mit dem Zins-Trick entzieht sich die Bundesregierung der Notwendig-keit, Strukturreformen durchzuführen. Im Gegenteil: Man wiegt die Öffentlichkeit in der Illusion, dass Abenteuer wieder möglich sind. Wer sollte daher ein Milliarden-Engagement im Pleite-Staat Ukraine in Frage stellen?

EZB senkt  Leitzins 2013 bereits auf Rekordtief

Die Europäische Zentralbank macht das Geld in Europa so billig wie nie seit 1999 !!!  Deutschland zweifelt an der Entscheidung.

Mit einer neuerlichen Zinssenkung stemmen sich Europas Währungshüter gegen die Rezession im Euroraum. Die Europäische Zentralbank (EZB) nimmt den ohnehin schon extrem niedrigen Leitzins noch einmal von 0,75 Prozent auf 0,5 Prozent zurück – und das muss noch nicht der Tiefpunkt sein.

Statistik des Leitzins

"Wir sind bereit zum Handeln, falls notwendig", bekräftigte EZB-Präsident Mario Draghi am Donnerstag nach der auswärtigen Sitzung des Notenbank-Rates im slowakischen Bratislava. Damit ist Zentralbankgeld im Euroraum für Banken so billig wie nie seit Einführung der Gemeinschaftswährung 1999. Zudem können sich Banken mindestens bis Anfang Juli 2014 unbegrenzt frisches Geld bei der EZB leihen. Der Zinssatz für Geld, das Banken über Nacht bei der EZB parken, bleibt unverändert bei null Prozent.

Die Währungshüter hoffen, dass die Finanzbranche das billige Geld in Form von Krediten an Unternehmen und Verbraucher weiterreichen wird. Bislang funktioniert das nicht in dem erwarteten Maß - obwohl das Zinsniveau im Euroraum bereits seit Juli 2012 extrem niedrig ist und die EZB den Banken zusätzlich mit langlaufenden Krediten zu extrem günstigen Konditionen unter die Arme griff. Kehrseite der Medaille für Verbraucher: Mit niedrigen Notenbankzinsen sind auch sehr niedrige Zinsen zum Beispiel für Anlagen auf Sparkonten verbunden.

Die erneute Leitzinssenkung ist umstritten, obwohl die Inflation derzeit niedrig ist – im April sank die Rate im Euroraum auf 1,2 Prozent – und damit der EZB von der Inflationsseite her Spielraum zum Handeln lässt. Denn vor allem in Deutschland wird bezweifelt, dass noch billigeres Geld die Konjunktur in Krisenländern wie Italien, Spanien, Portugal und Griechenland wirklich anschieben kann. "Wir haben 17 Länder, deren Wirtschaft sich stark unterscheidet", argumentierte Draghi. "Wir denken: Wenn man in Betracht zieht, dass die Wirtschaftsschwäche auch die Kernländer betrifft, profitieren alle von diesem Schritt." Die EU-Kommission rechnet damit, dass die Wirtschaftsleistung im Euroraum 2013 weiter schrumpft.

Weiter im Heute 05.06.2014

Einen Befreiungsschlag erhoffen sich die südeuropäischen Länder und Frankreich von der EZB-Ratssitzung, die an diesem Donnerstag (05.06.2014) stattfindet. Und Mario Draghi wird sie diesmal nicht enttäuschen. "Die Spatzen pfeifen die Zinssenkung von den Dächern", sagt Jens-Oliver Niklasch, Volkswirt bei der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW). Es wird allgemein erwartet, dass die EZB den Leitzins für den Euroraum von 0,25 Prozent auf 0,15 oder 0,10 Prozent senken wird. In der Regel löst die Senkung des Leitzinses eine Abwertung der Währung aus. In diesem Fall dürfte sich die Wirkung in Grenzen halten. Was machen erstens 0,1 Prozent schon aus?

Statistik des Leitzins bis 2014

Doch dabei wird die EZB nicht bleiben. Die europäischen Währungshüter werden etwas Neues aus ihrer Zauberkiste ausprobieren: den Negativzins. Das bedeutet, dass eine Geschäftsbank einen Strafzins zahlen muss, wenn sie Geld bei der Zentralbank parkt. Zwei Ziele wolle die EZB damit erreichen, sagt LBBW-Analyst Niklasch: "Das erste ist ziemlich schlicht, dass der Euro an den Devisenmärkten geschwächt wird; das zweite ist, dass die von der EZB bereitgestellte hohe Liquidität in der Privatwirtschaft ankommt."

Mit anderen Worten: Die Banken sollen endlich mehr Kredite an Unternehmen vergeben. Das würde mehr Investitionen, mehr Wachstum und letztendlich eine höhere Inflation generieren. Wenn der Euro auch noch schwächer wird, hat die EZB dann mit einer Maßnahme beide Gespenster gebannt. Experten haben jedoch Zweifel, dass diese Rechnung aufgeht. "Die Kreditvergabe der Geschäftsbanken hängt eigentlich stärker ab von der Kreditnachfrage als vom Kreditangebot", sagt Jens-Oliver Niklasch.

Das heißt: Wegen der Schuldenkrise und der Rezession wurden vor allem in Südeuropa weniger Kredite nachgefragt. Zudem kann die EZB Banken nicht dazu zwingen, Geld an die Privatwirtschaft zu verleihen. Um den Strafzins zu meiden, suchen Banken wahrscheinlich nach anderen Anlagemöglichkeiten, beispielsweise Staatsanleihen der Schuldnerländer in der Eurozone. Sie werfen immer noch eine ordentliche Rendite ab und genießen die Garantie der EZB. Das aber bedeutet weitere Geldzuflüsse nach Südeuropa und läuft der Bemühung einer Euro-Abwertung zuwider.

Wo kommt denn das Geld her??  Wie Banken Geld machen!

Wie viel Geld haben die Deutschen?

Das Vermögen der Bundesbürger ist gewaltig. Wie die Bundesbankbvor wenigen Wochen mitteilte, wuchs das Vermögen der Privathaushalte bis Ende 2013 auf den historischen Höchstwert von 5,15 Billionen Euro. Darin eingerechnet sind Bargeld, Wertpapiere, Bankeinlagen und Ansprüche gegenüber Versicherungen. Wenn das an Wert verliert sind viele Millionen an Vermögen im NICHTS verschwunden!

Nach einer Studie der Bank of Scotland besitzt ein Viertel der Sparer einen Betrag zwischen 10.000 und 50.000 Euro. Jeder Zehnte verfügt über ein Vermögen von 50.000 Euro oder mehr. Dabei sind selbst genutzte Immobilien und Ansprüche aus Lebens- und Rentenversicherungen noch nicht einmal berücksichtigt.

Wo liegt das Geld der Deutschen?

In Gelddingen sind die Deutschen konservativ – und scheuen das Risiko. Sie stecken ihr Erspartes vor allem in sichere Bankeinlagen, die allerdings kaum Zinsen einbringen: Mit 32 Milliarden Euro floss dieser Anlageform vierten Quartal 2013 so viel zu wie zuletzt Ende 2010.

Vor allem täglich abrufbares Guthaben wie etwa auf Girokonten ist gefragt. „Die Präferenz der privaten Haushalte für liquide Bankeinlagen ist deutlich zu erkennen“, teilte die Bundesbank in ihrer Studie mit.

Der „Sparerkompass 2014“ der Bank of Scotland bestätigt diesen Befund: Demnach entscheiden sich 69 Prozent bei der Geldanlage für die sichere Variante – und verzichten dafür auf Gewinn, weil die Sparkonten kaum noch etwas abwerfen.

Mit ihren klassischen Sparkonten verdienen die Deutschen nicht nur nichts – viele verlieren sogar etwas. Denn die Minizinsen können meist nicht einmal die Inflation ausgleichen. Die Kaufkraft des angesparten Geldes nimmt also ab.

Vielen ist dieses Problem offenbar nicht einmal bewusst: Laut dem „Sparerkompass“ hält fast jeder Vierte ein Tagesgeldkonto für die beste Möglichkeit, um bei geringem Risiko gute Renditen zu erwirtschaften. Wie die Sparer zu dieser Meinung kommen, ist rätselhaft. Schließlich werfend die meisten Tagesgeldkonten derzeit nur noch 0,3 oder 0,5 Prozent Zinsen ab. Offenbar wissen das viele nicht.

Wo sollte das Geld der Deutschen liegen?

Wer die vergangenen drei Jahre betrachtet, kann auf diese Frage nur eine Antwort geben: An der Börse. So beurteilen es die meisten Profi-Investoren.

Im vierten Quartal 2013 wuchs das Vermögen der privaten Haushalte um 79 Milliarden Euro. Davon entfielen rund 47 Milliarden auf Kursgewinne bei Aktien und Zertifikaten. Davon profitiert aber nur eine Minderheit der Deutschen: Unter dem Strich trennten sich die Privathaushalte sogar von Aktien im Wert von vier Milliarden Euro.

Quelle: Focus-online , faz.net , dw.de