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Proteste brechen in Deutschland los in Solidarität mit den Kurden in Kobane

Eilmeldung....

in Deutschland brechen seit 21:00 Uhr Proteste Demonsttationen und Sitzstreik los um endlich das Schweigen der deutschen Regierung zu den Angriffen und  Tötungen der Kurden in dem umkämpften Kobane zu brechen....   demo für frieden in kobane

Aktuell in verschiedenen Großstädten wie Mannheim...Berlin am Brandenburger Tor ...etliche 1000 Menschen auf  der Strasse um zu protestieren und es werden ständig mehr....es sieht nicht nach einem schnellem Ende aus.....

Aktuelle Bilder aus Deutschland jetzt um 24:00 Uhr...Was der Deutsche  zum 3 Oktober nichr hinbekommen hat...machen die Kurden in wenigen Stunden....Deutschlandweit um 24 Uhr Tausende Demonstranten....

demo für frieden in kobane am Brandenburger Tordemo für frieden in kobanedemo für frieden in kobane

In mehreren deutschen und türkischen Städten hatten in der Nacht spontane kurdische Massenproteste begonnen. In Deutschland sollen kurdische Jugendliche mehrere Parteizentralen der CDU besetzt haben. In Deutschland leben Schätzungen zu Folge über 700.000 Kurden.

In türkischen Städten liefern sich Demonstranten aktuell heftige Kämpfe mit der Polizei. Die PKK kündigte ein Ende der Friedensgespräche mit der Türkei an.

Die Geduld der Kurden scheint endgültig beendet zu sein. Die Lage in Kobanê hat sich in den letzten Stunden dramatisch verschlechtert. Die syrisch-kurdische Stadt ist von IS-Terroristen und der Türkei umzingelt und steht unter Dauerbeschuss. Es sollen sich noch mehrere zehntausende Zivilisten in der syrisch-türkischen Grenzstadt befinden. Die IS-Terroristen sollen bereits mehrere Zivilisten massakriert haben.

Deutschland und andere westliche Staaten belieferten die kurdischen Peshmerga-Kämpfer im Irak mit Waffen, den kurdischen YPG-Kämpfern in Syrien wurde diese Hilfe jedoch verweigert. Die syrischen Kurden gelten als Anti-Imperialisten. Die kurdischen Führer im Irak zählen jedoch zu den Freunden der USA und Israel. Die Türkei spielt in diesem Konflikt eine sehr unglückliche Rolle und könnte demnächst in die Auseinandersetzungen mit hineingezogen werden.

Aktuell in diesen Städten...

liste

Ebenfalls in der Türkei....Proteste Demos und Ausschreitungen mit der Polizei

demo für frieden in kobane auch in der Türkeidemo für frieden in kobane auch in der Türkei

 

Kampf um Kobane  

 

Kurden und IS beschießen sich in den Straßen

Die Terrormiliz IS dringt langsam von Osten her in die Stadt Kobane vor. Die Kurden leisten erbitterten Widerstand. In den Straßen wird geschossen. Damit hat die vermutlich letzte Phase des Kampfes um Kobane begonnen.

Die kurdischen Verteidiger der belagerten nordsyrischen Stadt Kobane sehen sich immer heftigeren Angriffen des „Islamischen Staates“ (IS) gegenüber. Die IS-Terrormiliz lieferte sich am Montagabend "erstmals" Straßenkämpfe mit den Kurden im Ostteil der Stadt, wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mitteilte. Kurdische Kämpfer und IS-Milizionäre kämpften "in den Straßen, zwischen den Gebäuden", sagte der Chef der Beobachtungsstelle, Rami Abdel Rahman.
Nach Medienberichten hatten IS-Mitglieder am Montagmittag ihre schwarze Flagge auf einem Haus am Stadtrand von Kobane gehisst.
 
Um einen Hügel in der Nähe der Stadt wurde unterdessen verbissen gekämpft, nach Medienberichten waren viele Explosionen zu hören. Eine kurdische Kämpferin sprengte sich inmitten einer Gruppe IS-Mitglieder bei Kobane in die Luft.
Da sich die Gefechte inzwischen in unmittelbarer Nachbarschaft der Grenzlinie zur Türkei abspielen, ließ die türkische Armee rund zwei Dutzend Panzer in Grenznähe auffahren. Der Kommandeur der türkischen Landstreitkräfte, General Hulusi Akar, inspizierte die Truppen an der Grenze. Zuvor hatten die türkischen Behörden mehrere tausend Bewohner und Flüchtlinge aus den Dörfern entlang des Grenzzauns evakuiert und auch Journalisten aus der Gegend verwiesen; teilweise wurden die Betroffenen mit Tränengas vertrieben. Mehrere in Syrien abgefeuerte Geschosse schlugen laut Medienberichten am Montag auf der türkischen Seite der Grenze ein. Dennoch erwiderten die türkischen Truppen das Feuer nicht.
Für die islamischen Extremisten vom IS wäre die Einnahme von Kobane nach rund dreiwöchiger Belagerung ein weiterer Erfolg bei der Eroberung weiter Teile von Irak und Syrien. Kobane würde der Gruppe die ungehinderte Kontrolle über mehrere hundert Kilometer Grenzlinie zur Türkei sichern.
Islamisten aus dem Kaukasus
Der großen Bedeutung der Stadt für die Dschihadisten entsprechend setzen sie beim Angriff auf Kobane moderne Panzer und Artillerie ein. Nach unbestätigten Meldungen werden die IS-Truppen bei Kobane von Omar al Shishani befehligt, einem georgischen Extremisten und ranghohen Kommandeur der IS-Kampfverbände. Unter den Angreifern von Kobane sollen viele Islamisten aus dem Kaukasus sein.
Kampflugzeuge der US-geführten Anti-IS-Koalition flogen in der Nacht zum Montag erneut Angriffe auf die Stellungen der Islamisten vor Kobane, konnten den Vormarsch der Dschihadisten aber nicht stoppen. Ein Sieg des IS in Kobane würde deshalb auch die westliche Strategie begrenzter Luftangriffe in Syrien und im Irak in Frage stellen.
Sollte Kobane an den IS fallen, wäre das syrische Nachbarland Türkei mehr denn je der Gefahr von IS-Anschlägen auf eigenem Boden ausgesetzt. Auch westliche Staaten könnten dann in den Konflikt hineingezogen werden. Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg sagte am Montag, notfalls werde die Allianz Bodentruppen in die Türkei schicken, um den Verbündeten gegen Angriffe zu verteidigen. Deutschland, die Niederlande und die USA haben bereits Raketenabwehrsysteme vom Typ Patriot im türkischen Grenzgebiet zu Syrien stationiert.
Noch greift die Türkei nicht aktiv ein
Die Türkei müsste sich im Falle eines Sieges des IS in Kopane auch auf einen möglichen Neubeginn des bewaffneten Kampfes der PKK-Kurdenrebellen einstellen. Die PKK wirft Ankara eine Unterstützung des IS vor und droht mit neuer Gewalt in der Türkei selbst, wenn die vom syrischen PKK-Ableger PYD geführten kurdischen Verteidiger der Stadt unterliegen sollten. Pro-kurdische Medien berichteten am Montag, die türkischen Behörden verweigerten die medizinische Behandlung von kurdischen Kämpfern, die in Kobane verwundet worden seien.
Trotz der dramatischen Lage in Kobane und trotz der Vorwürfe der kurdischen Seite bleibt die Türkei bei ihrer Haltung, erst dann aktiv in die Kämpfe gegen den IS in Syrien einzugreifen, wenn die USA zu militärischen Schritten gegen die Regierung des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad bereit sind. Ankara argumentiert, Assads rücksichtsloses Vorgehen gegen die Opposition sei die Ursache für die Entstehung von Gruppen wie dem IS.
Ministerpräsident Ahmet Davutoglu sagte dem US-Sender CNN, die US-Strategie in Syrien müsse mit Blick auf Assad hin erweitert werden, wie die CNN-Chefreporterin Christiane Amanpour auf Twitter mitteilte. Zudem fordert die Türkei weiter ein Flugverbot über Syrien sowie die Einrichtung von Pufferzonen auf syrischem Gebiet.