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War der Unfall von Serena Shim ein Unfall?

Was passierte mit Serena Shim?

Die Reporterin des iranischen TV-Senders Press TV, Serena Shim, interessierte sich für den Konflikt in Kobane an der türkisch-syrischen Grenze. Sie war dort an der Arbeit, als sie am Sonntag von der Grenzstadt Suruc – auf der türkischen Seite der syrischen Stadt Kobane – zurückkehren wollte. Bei einem Unfall mit einem schweren Fahrzeug kam sie am Sonntag ums Leben.  serena shim reporterin

Ein Arbeitskollege bei Press TV meldete auf Twitter die Nachricht vom Tod Serena Shims....Nun verdächtigt Press-TV-News-Chef Hamid Reza Emadi die Türkei, in den Fall involviert zu sein. Er werde die Unfallversion nicht hinnehmen:

«Wir kaufen das nicht», zitiert ihn Press TV. «Wir glauben, dass sich die türkische Regierung vor der internationalen Gemeinschaft dafür erklären muss. Es muss herausgefunden werden, was genau passierte.»

 Serena Shim wurde ganze 30 Jahre alt. Die Mutter zweier kleiner Kinder starb gestern in einem Verkehrsunfall, 24 Stunden nachdem der türkische Geheimdienst sie als Spionin bezeichnet hatte. Ihr tatsächliches Verbrechen: Sie hatte IS-Kämpfer, die aus der Türkei den “Brüdern” in Syrien zu Hilfe eilten, in Transportern gefilmt, die mit NGO-Insignien gekennzeichnet waren, darunter das Logo des Welternährungsprogramms der UNO (World Food Programme – WFP). Doch sie berichtete noch mehr – direkt von der hart umkämpften Stadt Kobane: türkisches Militär halte die gesamte Grenzregion besetzt und verhindere sowohl humanitär Hilfstransporte aus der Türkei nach Kobane – als auch jeden Zustrom von freiwilligen Kurdenkämpfern. Jedoch: Wer aus der Türkei dem IS zu Hilfe eile – der wurde in den bezeichneten Fahrzeugen durchgelassen – von den gleichen türkischen Militärs. Britische Medien haben noch weiter gehende Berichte über die türkische Zusammenarbeit mit IS: versuchte Entführung eines führenden Kämpfers gegen IS 20 Kilometer innerhalb der Türkei. Guardian berichtet über “Unterdrückung der Kurden und Unterstützung der IS” durch die Türkei.

Noch am Freitag sagte Serena Shim, sie sei vom türkischen Geheimdienst als Spionin beschuldigt worden. Dies vermutlich wegen Berichten, welche sie über mögliche Verknüpfungen zwischen dem IS und der Türkei gemacht habe. Shim sagte damals, sie befürchte, eingesperrt zu werden.

Shim erklärte zuvor, sie gehöre zu den wenigen Journalisten, die über Jihadisten schreiben, welche über die türkisch-syrische Grenze in die Konfliktgebiete geschleust würden. Sie sagte, sie hätte sogar Bildmaterial erhalten, welches zeige, wie Militante in Lastwagen von NGOs über die Grenze gelangen.

Die Türkei hat zu den Vorwürfen von Seiten des iranischen Press TV nicht offiziell Stellung genommen.

Shim war amerikanische Bürgerin libanesischen Ursprungs. Sie arbeitete im Libanon, im Irak und in der Ukraine.

Diese Geschichte klingt wesentlich glaubwürdiger als das Geschwafel unserer Medien – und sie stammt direkt vom Ort des Geschehens: Serena, US-Libanesin, war eine gestandene Kriegsreporterin. Am Freitag, 17. Oktober, hatte sie live bei Press TV, ihrem Arbeitgeber, darüber berichtet, dass der türkische Geheimdienst sie der Spionage beschuldigt hatte – und erklärt, sie fürchte sich vor den Konsequenzen: wegen des weltweit schlechten Rufs der Türkei in Fragen der Rechte von Journalisten. Press TV Nachrichtenchef Hamid Reza Emadi glaubt nicht an einen Unfall - und fordert Erklärungen von türkischen Dienststellen.

 

Quelle: presstv.ir