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Rosetta Mission - Livestream Komet Landung nach 10 Jahren Hinflug

Livestream :  Rosetta Mission setzt nach 10 Jahren zur Landung auf dem Kometen an

Nach 10 Jahren Wartezeit ist es heute so weit die Raumsonde nähert sich dem Kometen und soll heute auf ihm landen. Schon seit rosetta mission landung auf dem planeten einigen Stunden bereiten sich ESA-Wissenschaftler ebenso wie die Landeeinheit "Philae" der europäischen Kometensonde "Rosetta" auf die erste Landung einer irdischen Sonde auf einem Kometen, dem Kometen Churyumov-Gerasimenko, vor. Läuft alles nach Plan, dann erwarten die Forscher am Mittwoch, den 12. November 2014 gegen 17 Uhr die ersten Daten der Sonde von der Oberfläche des Kometen. Hier auf GreWi zeigen wir schon ab 12.25 Uhr den LiveStream der ESA zur Landung auf Churyumov-Gerasimenko. Wirklich spannend wird es aber gleich bei der LIVE Übertragung der Landung.......

Update 17:15 Uhr

Sensation: "Rosettas" Mini-Labor "Philae" ist auf dem Kometen "Tschuri" gelanden. Die Landung galt als heikel. Nun hat die Esa bestätigt, dass "Philae" auf dem Kometen angekommen ist. 

Ein aufregender Tag für die europäische Raumfahrtbehörde ESA. Die Raumsonde Rosetta ist nach zehn Jahren Flugzeit an ihrem Ziel dem Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko eingetroffen. Im Laufe des Tages soll nun die Laboreinheit Philae auf dem Kometen landen - es wäre die erste Landung dieser Art. Verfolgt das Weltallspektakel im Live-Stream.

Live stream Rosetta Mission

Premiere im Universum: Nach zehn Jahren im All machte sich ein Mini-Labor auf die letzten 22,5 Kilometer zu einem Kometen. Die Europäische Weltraumorganisation Esa bekam das Signal für den Landevorgang von „Philae“. Das Roboter-Gerät löste sich von der Raumsonde „Rosetta“, um den Himmelskörper „67P/Tschurjumow-Gerassimenko“ zu erreichen. Die Esa stellte unter anderem mit einem comicartigen Video dar.

 Die geplante Landung wird von Astronomen aber ganz ernsthaft als Meilenstein betrachtet. Manche Experten vergleichen das Manöver mit der Mondlandung 1969. Die Landung gilt unter Experten als schwierig, unter anderem wegen der Bodenbeschaffenheit des Kometen. Mit der „Rosetta“-Mission wollen Wissenschaftler Daten über die Entstehung des Sonnensystems erhalten.



Mehr als 500 Millionen Kilometer von der Erde entfernt hat der Forschungsroboter "Philae" am Mittwoch wie geplant zur historischen Landung auf einem Kometen angesetzt. "Alle Instrumente laufen wie erwartet", sagte der technische Projektleiter des "Philae"-Landers, Koen Geurts. "Es ist einfach erstaunlich, es ist wunderbar." Die Landung von "Philae" auf dem Kometen 67P/Tschurjumov-Gerasimenko wurde für den späten Mittwochnachmittag erwartet. Das Landegerät der europäischen Kometenjäger-Mission "Rosetta" sollte gegen 17 Uhr als erstes von Menschen geschaffenes Gerät weich auf einem Kometen aufsetzen.

 Kometen gelten als Zeitkapseln. Sie sind Botschafter aus der Entstehungszeit des Sonnensystems vor 4,6 Milliarden Jahren und bestehen aus Eis, gefrorenem Gas und Staub. Die Erforschung ihrer genauen Zusammensetzung kann ein neues Licht auf die Geschehnisse in der Frühzeit von Sonne, Erde und anderen Planeten werfen. Außerdem glauben manche Forscher, dass ein Teil des Wassers auf der Erde von Kometen-Einschlägen stammt – und wahrscheinlich auch viele organische Moleküle, die eine Schlüsselrolle bei der Entstehung des Lebens gespielt haben.

Die imposanten Expemplare unter den Schweifsternen hatten für unsere Vorfahren etwas Bedrohliches – weil sie plötzlich auftauchen, stellten sie aus damaliger Sicht die kosmische Ordnung in Frage. Heute wissen die Forscher, dass Kometen vom Rand des Sonnensystems stammen und sich ihre Gas- und Staubschweife bei der Annäherung an die heiße Sonne bilden.

Ist "Rosetta" die erste Mission zu einem Kometen?

Nein. Forschungssonden sind bereits mehrfach nahe an Kometen vorbeigeflogen, beispielsweise am berühmten Halleyschen Kometen bei dessen bislang letzter Annäherung an die Sonne 1986. 2005 feuerte die US-Kometensonde "Deep Impact" ein Projektil auf den Kometen Temple 1 ab. Auch Asteroiden, die wie Kometen zu den Kleinkörpern im Sonnensystem zählen, waren bereits Ziel von Raumfahrt-Missionen. Der japanischen "Hayabusa"-Sonde gelang es 2005 sogar, Bodenproben auf dem Asteroiden Itakawa zu nehmen.

Was macht die "Rosetta"-Mission dann so einzigartig?

Die am 2. März 2004 gestartete "Rosetta" ist die erste Sonde, die einen Kometen umkreist und nicht nur an ihm vorbeifliegt. "Philae" wiederum ist der erste Forschungsroboter, der zu einem "Ritt auf dem Kometen" gebaut wurde.

Warum hat die Reise "Rosettas" zum Kometen mehr als zehn Jahre gedauert?

Weil "Rosetta" auf ihrer komplizierten Bahn mehrfach Schwung holen musste – dreimal bei Umrundungen der Erde, einmal passierte sie den Mars. Außerdem begegnete sie zwei kleinen Asteroiden. Seit ihrem Start hat "Rosetta" mehr als 6,4 Milliarden Kilometer zurückgelegt.

Warum wurde Tschurjumov-Gerasimenko als Ziel ausgewählt?

"Rosettas" Zielkomet war ursprünglich ein anderer: Die insgesamt rund eine Milliarde Euro teure Mission sollte zum Kometen 46P/Wirtanen führen. Doch vor dem geplanten Start im Januar 2003 gab es eine schwere Panne mit der damals neuen Version der europäischen Ariane-5-Rakete – mit der Folge, dass "Rosetta" am Boden blieb und das Startfenster zum Kometen Wirtanen verpasste. Sozusagen als Ersatz suchten die Forscher dann als Reiseziel Tschurjumov-Gerasimenko aus, den Wissenschaftler Tschuri getauft haben.

Was wissen die Forscher über den Zielkometen?

Tschuri wurde 1969 von den Forschern Klim Tschurjumov und Svetlana Gerasimenko entdeckt. Schon die ersten "Rosetta"-Bilder zeigten, dass der Brocken von wenigen Kilometern Durchmesser aus zwei deutlich getrennten Teilen besteht – gleichsam einem "Kopf" und einem "Körper". Der Komet erinnert daher an ein Plastik-Entchen. Auf seiner Oberfläche gibt es steile Felsen und Brocken. Wissenschaftler haben außerdem herausgefunden, dass Tschuri unter irdischen Bedingungen streng riechen würde – nach faulen Eiern, Pferdestall und beißendem Formaldehyd.