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Nach Protesten jetzt Unruhen und Aufstände - Baltimore brennt nach dem Tod von Freddie Gray

 Nach der Beerdigung des Schwarzen Freddie Gray, welcher nach seiner Verhaftung ohne Gegenwehr in Polizeigewahrsam gestorben war, erschüttern Plünderungen und Brände die Metropole Baltimore.

Die Situation eskaliert schnell in Baltimore, nachdem Polizei sagte, sie erhielt "glaubwürdige" Bedrohungen von Straßengangs, die versprochen haben den Tod zu rächen, kam es  rund um das Begräbnis von Freddie Grau, der nach Erleiden eines Rückenmarksverletzung in Polizeigewahrsam starb.  unruhen und proteste in baltimore

Die zunächst friedlichen Proteste , wir berichteten hier: Erneute Polizeigewalt gegen einen Schwarzen Bürger nach seiner Festnahme lösen in Baltimore Proteste aus! , wegen des Todes eines jungen Schwarzen in Polizeigewahrsam sind in der US-Metropole Baltimore in offene Gewalt umgeschlagen. Der Gouverneur rief den Notstand aus. Bürger dürfen nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr auf die Straße. Kann die Nationalgarde Frieden schaffen?  

Bei schweren Unruhen in der US-Metropole Baltimore ist ein großes Gebäude im Osten der Stadt in Flammen aufgegangen. US-Fernsehsender zeigen Bilder des Großbrandes. Nach Angaben lokaler Medien handelt es sich um ein neu errichtetes kirchliches Altenzentrum. Bereits zuvor setzten Unbekannte einen großen Drugstore in der Innenstadt in Brand. Mehrere Geschäfte wurden nach Angaben der Polizei geplündert. ...

Es war ein trauriges Déjà-vu: Wieder erschüttern Krawalle eine US-Stadt. Wieder explodiert ein lange schwelender Konflikt zwischen schwarzen Bürgern und der Polizei nach einem sinnlosen Todesfall. Wieder überschattet gewaltsame Randale die friedlichen Proteste. Wieder entlädt sich der Frust einer Generation in der Zerstörung der eigenen Gemeinschaft.

An der Trauerfeier für Freddie Gray in der baptistischen New Shiloh Baptist Church in West Baltimore nahmen am frühen Nachmittag mehr als 2.200 Menschen teil. Direkt anschließend appellierten Angehörige des Toten erneut, friedlich zu protestieren. „Ich glaube nicht, dass das für Freddie ist“, sagte seine Zwillingsschwester Fredericka über die Randale, „Gewalt ist ein Fehler.“

Die Ereignisse wecken Erinnerungen an die schweren Unruhen im vergangenen Sommer in Ferguson in Missouri. Damals hatte ein weißer Polizist den unbewaffneten schwarzen Teenager Michael Brown erschossen - die Tat wurde zum Fanal. Immer wieder erschüttern seitdem Berichte über Polizeibrutalität gegen Schwarze das Land.  

Der TV-Sender CNN zeigte Bilder von Plünderern, die in Baltimore mit vollgepackten Plastiktüten aus Geschäften stürmten. Autos wurden in Brand gesetzt. TV-Kommentatoren meinten, offensichtlich sei die Polizei überfordert gewesen. Die Unruhen brachen den Angaben zufolge an mehreren Orten der Stadt aus. 

Tausende Polizisten waren im Einsatz, 15 wurden verletzt. Nach Angaben der Polizei gab es mehr als zwei Dutzend Festnahmen. Der Tod Grays hatte vergangene Woche zunächst eine Serie friedlicher Demonstrationen ausgelöst, erst am Wochenende war die Lage erstmals eskaliert.