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Nach Warnschuss beschlagnahmt Iran den Frachter MV Maersk Tigris im Persischen Golf

Iran nimmt sich Maersk-Frachter als Pfand wegen offener Rechnungen

Washington hat die Entführung eines Frachters durch die iranische Marine bestätigt. Der Frachter mit 24 Seeleuten soll sich aktuell am iranischen Hafen von Bandar Abbas befinden. Die US-Marine hat den Zerstörer USS Farragut losgeschickt, um den Frachter zu befreien. Am Mittwoch meldete die Reederei Maersk, dass sie über den Grund für die Beschlagnahmung bislang nicht informiert wurde. Die Besatzung eines vom Iran mit Waffengewalt aufgebrachten Frachters des dänischen Unternehmens Maersk ist nach Angaben der Reederei wohlauf.  maersk frachter tigris

Ein Gericht soll die Beschlagnahmung des Frachters MV Maersk Tigris angeordnet haben, so die iranische Regierung. Gegen die Reederei Maersk laufe im Iran eine Klage wegen Rückständen bei finanziellen Verbindlichkeiten. Der Iran gibt an, mit der Maßnahme ein Zeichen für Recht und Ordnung gesetzt zu jhaben. Das Schiff gehört zu einem Unternehmen, in dem der ehemalige Nato-Generalsekretär Rasmussen als Manager wirkt. ...

 

Hinter der Beschlagnahmung der MV Maersk Tigris durch die iranische Marine soll ein Rechtsstreit zwischen der Reederei Maersk und einem privaten Kläger aus dem Iran stecken.

Ein Gericht habe angeordnet, das Schiff zu beschlagnahmen. Die Beschlagnahmung sei legal gewesen, zitiert die Nachrichtenagentur Tasnim die Sprecherin des iranischen Außenministeriums. Die MV Maersk Tigris dürfe den Hafen von Bandar Abbas verlassen, sobald die Reederei ihre Schulden gegenüber dem Kläger beglichen hat. Der Vorfall habe keine politische oder militärische Dimension.

Die iranische Marine hatte am Dienstag im Persischen Golf Warn-Schüsse auf den Frachter MV Maersk Tigris, der unter der Flagge des Marschall-Inseln fuhr, gefeuert. 

Die iranische Marine soll nach Angaben des Pentagon-Sprechers Colonel Steve Warren im Persischen Golf Warn-Schüsse auf den Frachter MV Maersk Tigris, der unter der Flagge des Marschall-Inseln fuhr, gefeuert haben, berichtet dieWashington Post.

Nach Angaben des Pentagon hatte der Frachter nach den Schüssen einen Hilferuf abgesetzt, der von US-Streitkräften in der Gegend aufgenommen worden sei.

Die USA beorderten daraufhin den Zerstörer „Farragut” zum Ort des Zwischenfalls, nahe der Insel Larak vor Bandar Abbas. Die US-Marine habe außerdem Flugzeuge zur Beobachtung geschickt.

Kurs des Maersk Frachters nach der Beschlagnahmung

Anschließend hätten die Iraner das Schiff eingenommen und an den iranischen Hafen Bandar Abbas gebracht. Die USA sollen den Zerstörer USS Farragut in den Persischen Golf geschickt haben. Der Charterer des Schiffs ist die Maersk Line und der Inhaber des Schiffs die Reederei Rickmers Group. Die MV Maersk Tigris befand sich auf dem Weg von Jeddah in Saudi-Arabien nach Jabal Ali in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Rickmers Group ist am Hamburger Hafen registriert.

Amy Hauser, eine Sprecherin der Maersk Line, sagte der Washington Post, man habe keine Kenntnis über die Nationalität der Besatzung, weil die Besatzung von einer externen Firma gestellt werde. Maersk Line transportiert nach Aussage von Hauser „Frachtgut für die US-Regierung und das Militär“.

Die iranische Nachrichtenagentur Fars meldet, die iranische Marine habe einen Frachter „konfisziert“, weil sich das Schiff illegal in iranischem Hoheitsgewässer befunden habe. Laut dem russischen Staatssender RT soll das Schiff zunächst eine Warnung ignoriert haben und nach Warnschüssen aufgegeben haben. RT nennt als Quelle den US-Offizier Colonel Steve Warren.

Sollte das in Zukunft der  Weg sein um offene Rechnungen zu begleichen?

 

Quellen:  DWN http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de 

                    RT.com