Deine Sprachauswahl

  • English (UK)
  • Deutsch
  • Russian
  • Francais
  • PolishPL
  • Greek
  • Persian
  • ItalianIT
  • Thailand

faceblogs in

Online Statistik

  • Online Users: 0
  • Offline Users: 1,782
  • Guests: 294

-Wir brauchen Eure Unterstützung Danke

Amount:


Beliebteste Beiträge

FacebookMySpaceTwitterDiggDeliciousStumbleuponGoogle BookmarksRedditNewsvineTechnoratiLinkedinMixxRSS FeedPinterest

Kriegshandlungen in Mazedonien - Lage eskaliert: Bewaffnete Gruppe fängt einen Krieg an!

In der mazedonischen Stadt Kumanovo herrschen momentan kriegerische Zustände.

Heute Morgen eröffnete eine Gruppe von 70 Mitgliedern das Feuer auf mehrere Polizisten in der mazedonischen Stadt Kumanovo. Die Schiesserei begann um cirka 4:00 Uhr morgens, sofort rückten Mazedoniens Spezialeinheiten vor. Hierbei wird vermutet, dass es sich bei den Angreifern um eine albanische Gruppe aus der südserbischen Provinz Kosovo und Metochien handelt.  mazedonien kumanovo gefecht mit bewaffneter gruppe

Bei den bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen den mazedonischen Einheiten und der vermutlich albanischen Terrorgruppe, sind in der Stadt Kumanovo bisher drei Polizisten ums Leben gekommen und insgesamt 12 Personen wurden bei den Gefächten verwundet. Die mazedonischen Sicherheitskräfte haben in der Zwischenzeit den Krisenherd eingekesselt und raten den Bürgern dazu ihre Häuser nicht zu verlassen. Laut einigen albanischen Medien sollen sich weitere bewaffnete Gruppen auch in den westlichen Städten Kicevo und Gostivar befinden. Ein Korrespondent von Serbien Nachrichten vor Ort meldet, dass die Albaner in den von mehrheitlich Albanern bewohnten Dörfern zur Mobilisierung aurufen. Die Gefechte gehen weiter.... Videos im Beitrag

Bei einer Polizeiaktion gegen eine bewaffnete Gruppe Albaner sind in der mazedonischen Stadt Kumanovo mindestens ein Dutzend Menschen verletzt worden, darunter offenbar auch Zivilisten.

Eine mazedonische Zeitung berichtete, drei schwerverletzte Polizisten seien in ein Krankenhaus von Skopje geflogen worden.

Die zum Großteil von Albanern bewohnte Stadt Kumanovo sei mit gepanzerten Fahrzeugen abgeriegelt worden, über dem Ort kreisten Hubschrauber.

Das mazedonische Innenministerium bestätigte den Einsatz ohne nähere Angaben zu machen.

In den vergangenen Tagen hatten Bewohner der Region von der Präsenz einer bewaffneten Gruppe berichtet.

Mazedoniens Innenministerium hatte am 21. April einen Terrorangriff auf eine Polizeistation nahe der Grenze zum Kosovo bestätigt.

 Die Angreifer hätten Abzeichen der ehemaligen kosovo-albanischen “Befreiungsarmee des Kosovo” (UCK) getragen und Albanisch gesprochen. Sie hätten den Polizisten erklärt, dass sie einen eigenen Staat bilden wollten.

Zuletzt waren im Jahr 2001 bürgerkriegsähnliche Kämpfe zwischen der slawischen Bevölkerungsmehrheit und in Mazedonien lebenden Albanern nur durch Vermittlung der EU beendet worden.

Was ging vorraus:

Inzwischen sind die albanischen Guerillakämpfer nicht mehr nur im Presevo-Tal in Südserbien, sondern auch in der mazedonischen Nachbarregion aktiv. Auf die dringenden Hilfsappelle aus Belgrad und Skopje reagiert die Nato nur zögerlich - aus Angst, durch eine falsche Entscheidung das Ganze noch schlimmer zu machen. "Das Eis kracht überall", sagt ein Nato-Militär. "Wir wissen, dass wir nicht stehen bleiben können. Aber wenn wir in die falsche Richtung gehen, brechen wir auch ein."

Das größte Problem ist die fünf Kilometer breite Pufferzone, die auf der serbischen Seite der Kosovo-Grenze eingerichtet wurde. Im Sommer 1999, bei der Besetzung des Kosovo, vereinbarte die Nato mit Belgrad, dass weder die jugoslawische Armee noch die Militärpolizei Zugang zu diesem Grenzstreifen haben sollte. Die westlichen Militärs wollten damit verhindern, dass es zu Übergriffen auf Kfor-Einheiten auf der Kosovo-Seite kommt.

Womit sie allerdings nicht gerechnet hatten, war, dass sich albanische Guerillakämpfer aus dem Presevo-Tal die entmilitarisierte Zone zu Nutze machen würden. Doch genau das geschah: Albanische Extremisten vertrieben ihre serbischen Nachbarn aus den Dörfern in der Pufferzone und richteten dort Stützpunkte und Ausbildungsstätten für ihre "Befreiungsarmee" ein.

Die leicht bewaffnete serbische Dorfpolizei konnte das nicht verhindern; die Kfor, die die Zone nicht betreten darf, war ebenfalls hilflos. Sie bemüht sich zwar inzwischen, vom Kosovo aus die Grenze lückenlos zu bewachen, um den Nachschub für die Kämpfer aus dem Kosovo zu stoppen. Doch selbst das gelingt nicht immer. "Wenn man die Grenze wirklich dicht machen wollte, bräuchte man doppelt so viele Soldaten wie wir dort haben", meint ein Nato-Vertreter. Inzwischen hat das Bündnis der serbischen Regierung grundsätzlich zugesagt, die Pufferzone zu verkleinern, um das Machtvakuum im Presevo-Tal zu beenden.

Im Gegenzug hat sie Belgrad in die Pflicht genommen, die Albaner wirtschaftlich und politisch besser zu integrieren. Auch die EU will der unterentwickelten Region Hilfe leisten, um die gemäßigten Albaner zu stärken. Doch dass das gelingt, ist keineswegs sicher: Auch bei der Nato befürchtet man, dass die jugoslawische Armee versucht sein könnte, in aller Härte mit den Guerilla-Kämpfern aufzuräumen, sobald sie Zugang zu der Pufferzone bekommt. Das dürfte dann auch zur Folge haben, dass sich die bisher eher distanzierte Mehrheit der Albaner im Kosovo mit der Guerilla im Presevo-Tal solidarisiert.

Auch in Mazedonien drängte die Nato zunächst zur Zurückhaltung, als albanische Kämpfer ein grenznahes Dorf unter ihre Kontrolle brachten. Doch auch hier wächst inzwischen der Handlungsdruck, weil sich die Gefechte immer weiter ausbreiten. Dass die Kfor auch hier inzwischen die Grenzkontrollen verstärkte, half bisher wenig. "Wir sind sehr besorgt, dass es immer schwieriger wird, die Lage überhaupt noch in den Griff zu bekommen", sagte ein europäischer Diplomat. In Mazedonien besteht das Risiko, dass die ohnehin schon schwierigen Beziehungen zwischen der slawischen Mehrheit und der albanischen Minderheit endgültig aus dem Gleichgewicht geraten. Zum neuen Feuerbrand auf dem Balkan würde der Konflikt aber erst dann werden, wenn auch die Kosovo-Albaner mit in die Gefechte gezogen würden.

Noch immer hoffen die Kosovaren, dass ihr Land eines Tages ein unabhängiger Staat wird. Doch seit dem Machtwechsel in Belgrad stoßen sie mit diesem Wunsch weder in den USA noch in den europäischen Hauptstädten auf Sympathie. "Die guten Beziehungen, die wir jetzt zu Belgrad haben, machen die Kosovo-Albaner ausgesprochen nervös", sagte ein anderer EU-Diplomat. "Wenn die Albaner ihren Traum von einem unabhängigen Kosovo begraben müssen, könnte es zu einem Akt der Verzweiflung kommen." Dann wäre der politische Wandel auf dem Balkan komplett: In den Augen der Albaner würden die bisher als Befreier gefeierten Kfor-Soldaten zum Feind werden.

Zwei Brennpunkte // In Mazedonien und in Südserbien wird zurzeit an mehreren Orten gekämpft. Das Dorf Tanusevci (Mazedonien) nahe der Grenze zum Kosovo wird seit dem 12. Februar von bewaffneten Albanern kontrolliert. Die Guerilla kämpft von dort aus gegen mazedonische Soldaten. Sie tritt als UCK auf, jenem Kürzel also, unter dem die albanische Untergrundarmee jahrelang im Kosovo gegen die Serben kämpfte. Nach Angaben der Kosovo-Schutztruppe Kfor bewegen sich rund 150 Kämpfer um das Dorf. Etwa ein Viertel der mazedonischen Bevölkerung sind Albaner. Im Presevo-Tal, das in der entmilitarisierten Zone zwischen Südserbien und dem Kosovo liegt, operiert die "Befreiungsarmee von Presevo, Medvedja und Bujanovac" (UCPMB). Ihr Ziel ist es, das von 70 000 bis 100 000 Albanern bewohnte Gebiet dem Kosovo anzuschließen. Die Männer haben offenbar Verbindung zu der neuen UCK in Mazedonien. AP/VISAR KRYEZIU Ein US-Soldat kontrolliert Reisende an der Grenze zum Kosovo. Die internationale Kosovo-Schutztruppe Kfor hat nach den jüngsten Spannungen ihren Einsatz in der Region verstärkt. Am Dienstag nahm sie sechs mutmaßliche albanische Rebellen fest, die versuchten, von Mazedonien aus ins Kosovo zu gelangen.

Quellen: 

http://www.serbiennachrichten.com/

http://de.euronews.com/

http://www.bz-berlin.de/