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FED und die Kriege

Die FED und die Kriege....eine Historische Erläuterung!

Informationsdienst „Alai-amlatina“ (Übersetzung aus dem Spanischen: M.Jochheim)

Ukraine, die Bastion Eurasiens gegenüber der NATO

fed logo

Umberto Mazzei, Doktor der politischen Wissenschaft der Universität Florenz - Direktor des Instituts für Internationale Ökonomische Beziehungen in Genf

ALAI AMLATINA 02/04/2014.- Seit dem 7jährigen Krieg (1756-1763) erweiterte das britische Imperium ohne Rivalen seine politische Kontrolle und seinen Handel in alle Winkel der Erde. In dieser Epoche vollzog sich in Europa die technische Revolution, die die Grundlage für die industrielle Revolution schuf. Es begann auch die Predigt der liberalen Ökonomie, von der Öffnung der Märkte, vom imperialen Austausch der verarbeiteten Produkte gegen Rohstoffe. Es beginnt das Große Spiel, die britische Belagerung der euroasiatischen Landmasse, wo Russland gegenüber Indien, China und Japan voranging. 100 Jahre später deutet die finanzielle Kontrolle der Briten über die früheren spanischen Kolonien und die Aufteilung Afrikas den angelsächsischen Prototyp der Globalisierung an. Seine Bremse war die Allianz zwischen dem russischen Reich und dem unlängst wieder errichteten deutschen Reich. 

 

Die erste technische Phase der neoliberalen Globalisierung war der Beginn des ersten Weltkriegs. Wenig früher (1913) hatten die angloamerikanischen Finanzeliten die Federal Reserve geschaffen, welche die Quelle der Finanzressourcen werden sollte, die aus den Vereinigten Staaten zum Ende dieses schrecklichen und unnützen Krieges zum Gläubiger aller kriegsführenden Mächte machte. Der erste Nach-Krieg versetzte das finanzielle Schwerpunk-Zentrum von der City of London zur Wall Street von New York. Es war (nur) ein geografischer Wechsel, denn die angelsächsischen Finanzzentren waren schon verbunden. 
Die Krise, die 1929 begann und die bis zum zweiten Weltkrieg dauerte war der erste Nachweis der Wirkungen globalisierter Finanzen mit offenen Märkten. So wie heute bereicherten sich einige wenige, und viele wurden ruiniert. 1941 wurde die Politik der offenen Märkte in der Atlantik-Charta festgeschrieben, die gemeinsame anglo-amerikanische Erklärung über die internationale Wirtschaftspolitik für die Nachkriegszeit; wir müssen darauf hinweisen, dass dies vor dem Kriegseintritt der USA geschah.


Der Sieg der Alliierten brachte die ewige Zahlung der Kriegsschulden mit sich, den Marshall-Plan, die Weltbank, den Weltwährungsfonds und den Dollar als Referenz-Währung; all dies übereignete den Wall Street –Banken die Hälfte der Weltökonomie. Mit der Zerstörung der euro-asiatischen Industrie verblieben die USA als die einzige Industriemacht und außerdem als Exporteur von Rohstoffen. Die USA unterstützten die Erholung, aber im Tausch mit der Öffnung für ihre Unternehmen, die mit ihren Zweigstellen die Welt außerhalb des sowjetischen Machtbereichs abdeckten. Die zweite Phase in Richtung einer anglo-amerikanischen Welt wiederholte in Eurasien das frühere „Große Spiel“ der Briten; aber 1948 verloren sie China - die Prämie, die durch den Opium-Krieg (1839-1860) gewonnen wurde. 



In Eurasien gibt es zwei Großmächte: Rußland und China. Indien könnte dies auch sein, aber es ist ein Werk der Briten, aus ungleichen Teilen, die das Treffen von Entscheidungen erschweren. Eurasien hat die menschlichen und materiellen Ressourcen, um die Achse der internationalen Ökonomie und Politik zu sein; die Rolle, die, getrennt, über Jahrtausende sein europäisches Extrem und sein chinesisches Extrem gespielt haben. Das ist genau das, was die angloamerikanische Aussenpolitik zu verhindern versucht. Das ist der Grund für die finanzielle und militärische Besetzung Europas, und für das Erodieren seiner Kultur; der Grund, korrupte Regierungen zu fördern und Kriege und zivile Aufstände zu schüren, die die euroasiatische Projektion verhindern sollen. 



Das Große Spiel geht weiter. Ein wesentlicher Teil ist es, die maritime Projektion Chinas im chinesischen Meer und Russlands in Richtung auf das Mittelmeer zu verhindern. Ein anderer Faktor in dieser Strategie ist die Kontrolle der Energie, und die ökonomischste Methode hierzu ist die Kontrolle ihres Transports. Diese Elemente zeigen die Bedeutung der Ukraine als Korridor des russischen Gas nach Europa und zur Krim, der Basis der russischen Schwarzmeerflotte. Daher der euro-amerikanische Staatsstreich in Kiew.

Die Ukraine und ihre Rolle im Energiebereich
Europa hängt von Russland bei ca. 40 % seines Gas-Imports ab, und der größere Teil wird durch die Ukraine transportiert. Dieses Gas wird durch Pipelines transportiert, die Gazprom gehören, aber das könnte sich ändern. Chevron unterschrieb 2013 einen Vertrag mit der ukrainischen Regierung von Janukowitsch zur Exploration von 650 Millionen Hektar auf der Suche nach Gas. Einige Monate zuvor hatte die gleiche Regierung ein weniger bedeutendes Abkommen mit Royal Dutch Shell unterzeichnet.

 

Das Abkommen von Chevron wurde von Washington unterstützt, um den Energiehandel und die ökonomische Ergänzung Europas mit Russland zu verhindern. 
Das Chevron zugewiesene Gebiet schließt den Oleska-Block ein, wo es Felsen von Schiefergestein gibt, aus dem Schiefergas gewonnen werden kann. Das Problem ist, dass die Methode, um es zu gewinnen, genannt hydraulisches Fracking, hochgradig umweltverseuchend ist und durch einige Länder, wo sie benutzt wurde, bereits verboten wurde, so in Rumänien und Litauen.

 

Es ist wahrscheinlich, dass es irgendeine Koordination zwischen dem State Department und Chevron für den Staatsstreich in Kiew gegeben haben mag, denn es war bei einem von Chevron geförderten Treffen, bei dem Victoria Nuland, Unterstaatssekretärin der USA für Osteuropa , mitteilte, dass die nordamerikanische Regierung 5 Mrd Dollar in seine Vorbereitung investiert habe (um die Demokratie in der Ukraine voranzubringen, sagte sie). Man kann darüber spekulieren, ob ein Grund für den Staatsstreich die Nationalisierung der Gasleitungen von Gazprom sein könnte, um sie dann in die Verwaltung von Chevron zu geben. Auf diese Art würde der Verkauf von russischem Gas und die europäische Versorgung in die Hände eines nordamerikanischen Unternehmens geraten, das mit der Außenpolitik Washingtons eng verbunden ist. 
Der Staatsstreich in der Ukraine zielt offensichtlich stärker auf die Durchdringung der Ukraine mit angloamerikanischen Interessen als mit solchen der EU, denn Europa ist nicht souverän; es wird von Marionetten-Regierungen gelenkt, die Anordnungen aus New York und London gehorchen; es befindet sich unter militärischer und finanzieller Besetzung. Das zeigt sich, wenn Brüssel davon redet, gegenüber Russland Sanktionen zu verhängen, obwohl das der Industrie und Bevölkerung Europas nicht passt. Der Vorwand hierfür ist, Russland dafür zu bestrafen, dass es den Antrag der Krim akzeptiert hat, in die Russische Föderation aufgenommen zu werden. Dieser Antrag spiegelt den Wunsch der Bevölkerung der Krim wider und wurde bereits 1994 zur Zeit der Unabhängigkeit der Ukraine gestellt, aber nicht angenommen, zweifellos wegen des angloamerikanischen Einfluss während der traurigen Regierung des Boris Jelzin.

 

Die Sanktionen wegen der Krim
Russland hat nicht 78 Tage bombardiert, damit sich die Krim von der Ukraine trenne, wie die NATO es in Serbien tat, um Kosovo zu entreißen. Die Krim, mit mehrheitlich russischer Bevölkerung, löste sich eigenständig von der Ukraine, angetrieben von den Gewalttätigkeiten gegen die nach Sprache und Kultur russische Bevölkerung, welche das von den Angloamerikaner in Kiew eingesetzte illegitime Regime sofort begangen hat. Die Krim nahm das Recht auf Selbstbestimmung in Anspruch, ein durch die internationalen Gesetze unwiderruflich anerkanntes Recht. Dieses nicht vorhergesehene Resultat des Staatsstreichs von Kiew provoziert Spott über die 5 Mrd. US-$, die von Washington in den Putsch investiert wurden – damit die Krim nach Russland zurückkehre.

 

Die Frustration über das Scheitern, Russland vom schwarzen Meer fernzuhalten, und die Befürchtung, dass die „provisorische Regierung“ in Kiew sich zum Schluss als sehr provisorisch herausstellt, hat einen weiteren Wutanfall im Weißen Haus verursacht, das Mutter Russland dafür bestrafen will, weil die Krim in seinen Schoß zurückgekehrt ist. Washington sagt, dass es sich darum handelt, seine vitalen Interessen zu schützen, die, wie immer, in einem anderen Land liegen. 
Die Sanktionen fürchten nicht die Lächerlichkeit, und sind, bis jetzt, die folgenden:
Erstens wird die militärische Zusammenarbeit mit Russland unterbrochen, obwohl es die NATO ist, die Russland braucht, um ohne Gefahr militärische Ausrüstung nach Afghanistan zu bringen;
Zweitens wird Russland von den G8 ausgeschlossen; das hat allerdings Logik, denn das prosperierende Russland braucht nicht in einem Club von ruinierten Ländern zu sein; da das nächste Treffen in Sotschi gewesen wäre, erspart dieser Ausschluß Russland die Mühen und Kosten, Gastgeber zu sein;

Drittens wurde einer Gruppe von russischen Funktionären verboten, in die USA zu reisen, ohne Kenntnis, ob sie dies vorhatten; ebenso wurden ihre Konten in den USA eingefroren, ohne Kenntnis, ob sie solche haben. Die EU machte auch ihre Liste. Die Sanktionen stimulieren die Rücklagenbildung innerhalb Russlands, und die Rückkehr von Kapitalien. Nebenbei gab es Russland einen Vorwand, die Einreise der subversiven Agenten des National Endowment for Democracy (NED) zu verbieten, wie dem Senator John McCain.
Man spricht dunkel davon, ökonomische Sanktionen zu verhängen, aber das ist unmöglich für die EU. Die der USA wären irrelevant wegen ihrer Höhe und Zusammensetzung. Das Bild ist beredt.
Der Handel zwischen Russland und der EU lag 2012 bei 276,5 Mrd. ($). Die russischen Exporte waren wesentlich Gas und Erdöl, für 76 Mrd. Ohne diese wird die EU gelähmt; die anderen wichtigen Exporte sind Getreide. Die russischen Importe sind Maschinen und Transportmittel, für 50 Mrd, chemische und pharmazeutische Produkte, alles Waren von hohem Mehrwert.
Die USA würden auch unter den Sanktionen leiden, denn Russland gehört zu den wenigen Ländern, mit denen die USA eine positive Handelsbilanz haben. 2012 lagen die russischen Exporte bei 112 Mrd, vor allem Gas und Aluminium, und die Importe waren bei 167 Mrd, alle von hohem Mehrwert, wie Kessel und Nuklearmaterial oder optische Ausrüstung.

 

Die Zukunftsperspektive der Ukraine
Seit dem Sturz der letzten demokratisch gewählten Regierung durch die vom NED finanzierten Horden auf dem Maidan kennt die Ukraine keinen Frieden. Zum Teil weil von den vier für den Putsch vereinten Parteien nur „Batkivshina“- von Julia Timoschenko und „Yats“ Jatseniuk, wie ihn Ms. Nuland nennt- eine gewisse Wählerbasis hat. Die anderen drei sind klein oder neu geschaffen: Svoboda gewann 10 % bei den letzten Wahlen; UDAR, was auf ukrainisch Schlag heißt, gründete 2010 ein Boxer; Pravy Sector (Rechter Sektor) ist eine Kampfmiliz, die im November 2013 ad hoc gegründet wurde. Der Kampfbesuch, den „Yats“ Jatseniuk Obama abstattete, wird ihn unter seinen nationalistischen Partnern nicht populär machen, denjenigen mit russischer Tradition oder der Armee. Man weiß aus Umfragen, dass die ukrainische Mehrheit dagegen ist, Mitglied der NATO zu werden. 
„Yats“ ordnete auch am 7.März die Übergabe von 36 Tonnen Gold der ukrainischen Währungsreserve an die (US-) Federal Reserve an, wie die Federal Reserve in New York bestätigte. Wenn das bekannt wird, ist es wahrscheinlich, dass es politische Gewalt und Rektionen in den ukrainischen Streitkräften erzeugt. Es ist ein klarer Fall von Verrat, den jeder, der etwas von Finanzen weiß – Yats ist Bankier – weiß, dass die FED das Gold nicht zurückgibt, das man ihr anvertraut; wie mit den 1500 Tonnen deutschen Golds dort, von dem- als Deutschland die Rückgabe von 674 t beantragte- nur 5 t zurückgegeben wurden.

 

Die zukünftige russische Perspektive
Der euro-amerikanische Staatsstreich in Kiew hat zu einer Krise mit Russland geführt. Die Heuchelei der USA und der EU verdeckt nicht, dass das eigentliche Ziel des Staatsstreichs die Vertreibung der russischen Flotte aus dem schwarzen Meer und die Installation von NATO-Basen in der Ukraine war. Russland kann das nicht zulassen, denn es handelt sich um vitale Interessen und es hat die Mittel, das zu verhindern. In Washington spricht nicht einmal der verrückteste Falke von einer Militäraktion, oder sagt, dass „alle Optionen auf dem Tisch liegen.“
Wenn man die Investitionen Russlands in Infrastruktur analysiert, kann man sehen, dass seine Projektion sich mehr auf den euro-asiatischen Raum als auf Europa richtet. Das hat absolute Logik, denn dort liegen die Ressourcen, für die seine Wissenschaft und Technologie angewendet werden. Europa ist lediglich ein Markt, der sich auf Grund der Austeritätspolitik zusammenzieht, die zur Rettung insolventer privater Banken mit öffentlichen Geldern auferlegt wurde. 
Das Hauptinstrument dieser Projektion nach Osten ist die Euroasiatische Ökonomische Union, die aus der Zollunion von Belarus, Kasachstan und Russland entsteht. Die Idee begann seit 1994 zu keimen, als sie der Präsident von Kasachstan, Nursultan Nasarbajew, in Umlauf brachte. Das Abkommen wurde im November 2011 unterschrieben, man schuf eine Euroasiatische Ökonomische Kommission die es umsetzt und 2015 in Kraft setzen wird. Seine Gründungsmitglieder sind eben diese, aber man sieht den Beitritt des historischen Raums des Zarenreichs vor, wie Armenien, Kirgisien und Tadschikistan, und noch weiterer wie Syrien, die bereits Interesse bekundet haben. Die USA auf der anderen Seite bekundeten bereits ihre Gegnerschaft: die damalige Außenministerin Hillary Clinton sagte: „Wir suchen nach effektiven Mitteln, um es zu verzögern und zu verhindern.“ (Associated Press 06/12/2012)

 

Bezüglich der Ukraine gab es vor wenigen Tagen einen versöhnlichen Vorschlag Russlands, der zu einem Treffen zwischen dem russischen Außenminister Sergej Lawrow und dem nordamerikanischen Außenminister John Kerry führte, in Paris am 31.März. Im Wesentlichen wurde weitgehende Autonomie für die russischen Regionen in der Ukraine gefordert, im Stil der Schweiz oder vielleicht Spaniens. Kerry forderte bei dieser Diskussion unakzeptable Konzessionen, wie die Entfernung der russischen Truppen aus ihren festen Standorten an der ukrainischen Grenze, und die Beteiligung der von Washington eingesetzten illegalen ukrainischen Übergangsregierung in Kiew.

 

Schlussfolgerungen
Die wichtigste ist, dass die USA zum ersten Mal seit 1990 auf den Gebrauch von oder die Drohung mit Gewalt verzichten, um einen internationalen Konflikt zu lösen. Ein Zeichen, dass die amerikanische Ausnahme, basiert auf der „full spectrum dominance“ eine politische Grenze gefunden hat, ökonomisch und militärisch. Die amerikanische und die internationale öffentliche Meinung sind der Kriege überdrüssig, ein weiterer würde die Ökonomie kollabieren lassen, und mit Russland wäre er ein wechselseitiger militärischer Selbstmord.
Die stumpfsinnige, heuchlerische Rhetorik in Bezug auf die Ausübung des Selbstbestimmungsrechts auf der Krim ist auf dem Weg, den wichtigsten diplomatischen Sieg Henry Kissingers zu zerstören: die Entfernung zwischen China und der UdSSR. Die Sanktionen, die man anwenden möchte, werden jedenfalls unschädlich für Russland und schädigend für die EU sein, aber das schlimmste ist, dass sie das prosperierende und rohstoffreiche Russland entfremden werden, in Richtung Asien; in Richtung der Stärkung seiner Verbindungen zu China.
Der stärksten Vorteil, den Russland und China daraus ziehen können – die Energie-Macht und die Manufaktur-Macht – ist, dass sie auf unblutige, aber wirksame Weise mit der Aggressivität der NATO fertig werden können; es genügt, zum Kollaps des Dollar beizutragen. Vergessen wir nicht, dass China die Heimat von Sun Tsa ist, dem Strategen der Siege ohne Schlacht.
Der unvorsichtige Staatsstreich in Kiew und das stumpfsinnige Nachspiel, um ihn zu legitimieren, wird provozieren, dass der häufig erwähnte Dreh- und Angelpunkt gegenüber Asien nicht in den USA, sondern in Russland liegen wird. Das wird China stärken, und sehr schlecht für die Ökonomie der EU sein, aber wird den Nutzen haben, die NATO ökonomisch kollabieren zu lassen, die nichts anderes ist als die 1949 erfolgte Institutionalisierung der angelsächsischen militärischen Besetzung seit 1945. 
Genf, 01/04/14

 

Umberto Mazzei ist Doktor der politischen Wissenschaften der Universität Florenz. Er ist Direktor des Instituts für internationale ökonomische Beziehungen in Genf.

Agencia Latinoamericana de Informacion

Quelle: http://alainet.org/active/72649&lang=es


Andrew C. Hitchcock: Kongressabgeordneter Louis T. McFadden, 1934: “Durch die Fed verlieren Menschen ihre Grundrechte, die ihnen durch die Verfassung garantiert sind … den Menschen in den Vereinigten Staaten ist ein grosses Unrecht widerfahren … alles wird von der Federal Reserve getan, um  ihre Befugnisse zu verstecken. Jedoch, die Wahrheit ist – die US-Notenbank hat die Regierung an sich gerissen… Die Ausplünderung der Vereinigten Staaten durch die Federal Reserve ist das größte Verbrechen in der Geschichte 

Welcher König hat je  seine Untertanen in einem solchen Maße ausgeraubt, wie die Fed  uns ausgeraubt  hat… es ist empörend, dass diese große Nation sein Schicksal in die Hände einer verräterischen Regierung, die in Absprache mit den internationalen Wucherern agiert, gelegt hat.

Als die Fed verabschiedet wurde, sah das Volk der Vereinigten Staaten nicht, dass ein Welt-System hier eingerichtet wurde  … ein Super-Staat, kontrolliert durch internationale Banken und internationale Geschäftsleute, die gemeinsam handeln, um die Welt für ihr eigenes Vergnügen zuversklaven.”

Am 3. Oktober 1936 wurde McFadden, Vorsitzender des Banken- und Währungs-Ausschusses des Repräsentantenhauses von 1920 bis 1931 vergiftet und starb. Es war das dritte Attentat gegen sein Leben.

James Paul Warburg sagte am 7. Februar 1950 vor dem Senat aus: “Wir werden eine Welt-Regierung haben, unabhängig davon, ob es gefällt oder nicht. Die Frage ist nur, ob die Welt-Regierung durch Eroberung oder Zustimmung erreicht werden soll.”

Hier ist es, dass die Notenbankbosse damit anfingen an ihrem Plan für die Welt-Regierung zu arbeiten, die mit einem Drei-Stufen-Plan zur Zentralisierung der wirtschaftlichen Systeme in der ganzen Welt begann.

Diese Schritte sind:
1. Notenbank-Dominanz der nationalen Volkswirtschaften der Welt.

2. Zentralisierte regionale Wirtschaft durch Super-Staaten wie die Europäische Union und regionale Handels-Unionen wie die NAFTA.

3. Zentralisierte Weltwirtschaft durch eine Welt-Zentralbank, eine Weltwährung, und ein Ende der nationalen Unabhängigkeit durch die Abschaffung aller Zölle durch Verträge wie das GATT machen.

 

Oben: David Dees macht sehr beeindruckende Illustrationen zur illuministischenNeuen Weltordnung;  hier und hier

1933: Präsident Roosevelt verbot den privaten Besitz aller Goldbarren und Gold-Münzen - außer seltenen Münzen.

“Reichen Sie Ihr Gold ein – und erhalten Sie den offiziellen Preis von 20,66 Dollar pro Unze, oder Sie werden einer 10.000 Dollar Geldstrafe und einer zehnjährigen Gefängnisstrafe anheim fallen.

Diese Beschlagnahme war sehr unbeliebt, und der Autor ist noch nie entdeckt worden. Kein Kongressabgeordneter hat je behauptet, er habe es geschrieben.Präsident Roosevelt erklärte, dass er es nicht geschrieben oder gar lesen habe. 
Roosevelt´s Finanzminister, William H. Woodin, machte geltend, er habe es nie gelesen, aber es sei, sagte er, “was die Experten wollten.”

1935: All das Gold aus Beständen der US-Bürger wurde schließlich eingereicht.Ohne Erklärung erhöhte sich der offizielle Preis des Goldes danach  auf 35 Dollar pro Unze. Der einzige Gewinn war, dass nur Ausländer  ihr Gold zum neuen höheren Preis verkaufen konnten.

Wo legt man den Goldpreis der  Welt fest? Seit 1919, im gleichen Raum einer privaten Bank, NM Rothschild & Sons in London, um 11.00 Uhr  auf einer täglichen Basis. (Dies hörte 2004 auf).

Daher konnten Warburg und seine Banken-Freunde, die ihr Geld in Gold zu 20,66 Dollar vor dem Börsencrash steckten und es nach London schickten, es jetzt zurückschicken  und es an die US-Regierung zum neuen höheren Preis verkaufen.

Wer auf dem Gold sitzt, macht die Regeln
Präsident Roosevelt ordnete den Bau eines neuen Goldbarren-Speichers an, um die riesige Menge von Gold, die die US-Regierung  illegal beschlagnahmt hatte, zu fassen. Der Standort wurde Fort Knox.

1953 gab Präsident Eisenhower den Auftrag der letzten Prüfung des Fort Knox je – auch wenn das Bundesrecht eine jährliche Prüfung des physischen Fort Knox-Goldes erfordert.
Fort Knox stellte sich heraus, mehr als 700 Millionen Unzen Gold zu enthalten, 70% des gesamten Goldes der Welt.

1971: All das pure Gold wurde heimlich von Fort Knox an internationale Makler für $ 35 pro Unze verkauft, und es ist die Ansicht, dass es jetzt in London aufbewahrt werde.

Es ist auch jetzt, dass Präsident Nixon Roosevelt’s Gold Reserve Act von 1934 aufhebt, so dass die Amerikaner wieder Gold kaufen konnten. Dies hatte zur Folge, dass der Goldpreis stieg. In der Tat, 9 Jahre später, im Jahre 1980, wurde Gold für 880 Dollar pro Unze verkauft, sage und schreibe: für 25 mal mehr als der Preis, wofür das Gold in Fort Knox an die internationalen Bankiers verkauft wurde.

1974: Ein New Yorker Magazin veröffentlichte einen Artikel, der behauptete, die Rockefeller-Familie würde durch Manipulation der Federal Reserve das Fort Knox Gold für einen niedrigen Preis zu anonymen Europäischen Spekulanten verkaufen.

Die US-Regierung will immer noch keine Prüfung des Goldes in Fort Knox zur Unterdrückung des Verdachts unternehmen.

1981: Als Präsident Ronald Reagan sein Amt antrat, rieten ihm seine konservativen Freunde an, er solle zum Gold-Standard zurückkehren.  Präsident Reagan ernannte eine Gruppe von Männern, die “Gold-Kommission” benannt, zur Durchführung einer Machbarkeitsstudie.

1982 berichtete Präsident Reagans Goldkommission an den Kongress: “Die USA hat absolut kein Gold. All das Gold, das in Fort Knox gespeichert wurde, ist jetzt im Besitz der Federal Reserve, einer Gruppe von Privatbankiers, als Sicherheit für die Staatsverschuldung!”

Wikipedia schreibt: Die Federal Reserve Bank of New York habe ein Gewölbe, das 86 Fuß (26 Meter) unter dem Meeresspiegel liege, und das in den Manhattaner Grundfelseneingebettet sei. Derzeit werde geschätzt, es sei dergrößte Gold-Tank der Welt, grösser als Fort Knox. Das Gold sei im Besitz vieler ausländischen Staaten, Zentralbanken und internationaler Organisationen. Die Federal Reserve Bank besitze kein Gold, sondern diene als Hüterin von Edelmetallen und  schütze sie. Es kostet nichts -es  sei eine Geste des guten Willens  anderen Nationen gegenüber – jedoch es z.B. Deutschland zurückgeben will man nicht(siehe Kommentar 1)!!

Vor kurzem hat Gordon Brown eine neue Bretton-Woods-Konferenz zur Verwaltung des globalen Finanzsystems vorgeschlagen – auch wenn Sarkozy scheint, für sich die Ehre für den Vorschlag haben zu wollen! 

Associated Press,  19. okt. 2008Präs. Bush hat sich zu einer Reihe von Welt-Gipfeln für die Erneuerung der finanziellen Weltregierung ausgesprochen.

Harry Dexter White war der Wirtschafter hinter dem Bretton-Woods-System: “Das Fehlen eines hohen Grades der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen den führenden Nationen … führt unweigerlich zur wirtschaftlichen Kriegsführung, die der Anfang und Einleitung von Programmen der militärischen Kriegsführung in noch grösserem Umfang wird.”
White wurde später als sowjetischer Spion enthüllt!

Also, was ist das Bretton-Woods-System? wikipedia
1944 trafen sich 730 Delegierte aus allen 44 alliierten Nationen in Bretton Woods, New Hampshire, USA, zur Konferenz des Währungs-und Finanzausschusses der Vereinten Nationen. Indem sie ein System von Regeln, Institutionen und Verfahren zur Regulierung des internationalen Währungssystems aufstellten, errichteten die Planer in Bretton-Woods die Weltbank und den Internationalen Währungsfonds (IWF).

Das Leitprinzip des Systems von Bretton Woods war eine Verpflichtung der einzelnen Länder zu einer Geldpolitik, die  den Wechselkurs eines Teilnehmerlandess innerhalb eines festen Wertes -plus oder minus ein Prozent gegen Gold und die Fähigkeit des IWF zur Überbrückung vorübergehender Zahlungs- Ungleichgewichten behauptet.

Das System ist 1971 zusammengebrochen , nachdem die USA die Konvertibilität des Dollar zum Gold aussetzten. Dies schuf eine einzigartige Situation, in dem der US-Dollar “Reserve Währung” wurde.

Die USA hielten am Anfang ein Drittel aller IWF-Quoten,  und das ist an sich selbst genug, um Veto gegen jegliche Veränderung der IWF-Charta einzulegen.

Hier ist, was Andrew C. Hitchcock über Bretton Woods sagt:

“Was diese beiden Organe die Weltbank (muss immer einen Rockefeller-CFR-Chef haben) und der IWF vor allem taten, war, noch einmal auf Weltebene das zu wiederholen, was das Federal Reserve Act von 1913 in den Vereinigten Staaten errichtet hatte. Sie haben ein Banken-Kartell aus den privatbesessenen Notenbanken der Welt errichtet, das Schritt für Schritt die Befugnis an sich gerissen hat, Banken in allen Ländern die Kreditpolitik zu diktieren.

Associated Press, 19. okt. 2008:  Jose Barroso: “Wir brauchen eine neue globale Wirtschaftsordnung”. Sarkozy am 18. Oktober 2008: “Wir brauchen eine globale Lösung”.

 

Jeffrey Garten, ein  CFR-Mitglied und ehemaliger politischer Planer für Henry Kissinger, in der Financial Times, Sept. 25, 2008:“… die Schaffung einer globalen Währungs-Behörde-GMA  (ist erforderlich) zur Überwachung der Märkte, die grenzenlos geworden sind. Die größten globalen Unternehmen hätten sich bei GMA registrieren zu lassen und deren Aufsicht zu unterliegen ;  Oder auf die schwarze Liste gesetzt zu werden.

Der GMA-Vorstand müsste Notenbanker nicht nur aus den USA, Großbritannien, der Euro-Zone und Japan, sondern auch China, Saudi-Arabien und Brasilienbestehen. Sie wird durch obligatorische Beiträge aus den einzelnen Zahlungsfähigen Ländern finanziert.

Sie sollte die nationalen gesetzgeberischen Aktivitäten mit mehr Zähnen als der IWF prüfen, sowie auch die die Durchführung einer begrenzten Anzahl von globalen Regeln beaufsichtigen.


Kommentar 

Ich habe nur eine Bemerkung: Die aktuelle globale Finanzkrise wurde geplant, um die “neue globale Finanzordnung” auf einem “Bretton-Woods II” zu errichten, und um” zu beenden, was auf dem “Bretton Woods I” nach dem ebenfalls geplanten Wall Street Crash 1929 und der großen Depression in die Wege geleitet wurde.

Die  internationale “Elite” erbaut ihre Weltrepublik und stellt ihre Neue Weltordnungs-Diktatur auf unsere Kosten fertig.

Hegt die “Elite” einen Wunsch nach dem Gold-Standard, einer alten Rothschild Politik, da die Rothschilds anscheinend das Gold der Welt an sich rafft?

Oder bewegen wir uns weg von der Welt-Währung: Bloomberg 19. okt. 2008:Mitglied des Rates der  Europäischen Zentralbank, Ewald Nowotny, sagte, dass ein “drei-geteiltes” globales Währungssystem sich zwischen Asien, Europa und den Vereinigten Staaten entwickele, und er sei skeptisch, ob  die zentrale Rolle des US-Dollars neu belebt werden könne. “Was ich sehe, ist ein System, bei dem wir mehrere Zentren der Schwerkraft haben.”

Er scheint, für die EU zu sprechen: The Telegraph Oct. 19, 2008: “Präsident Sarkozy und andere EU-Führer haben radikale Ideen von der Übernahme der finanziellen Weltregierung gelüftet sowie  einer Reform der Rating-Agenturen und  der Schaffung neuer internationaler Supervisoren. “
In einem kommenden Artikel werde ich auf diese ausserordentlich interessanten Supervisoren eingehen.

Auch ein hasserfülltes Russland will die finanzielle Weltregierung für sich.


Eine gefährliche Entwicklung, indem einige meinen, der wahre Grund für die beiden Irak-Kriege sei die US-Angst vor dem Verlust an den Euro der Kredite, die zu einer Welt-Währung beim Ölgeschäft gehören! 
http://euro-med.dk/?p=3251